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BEG-Förderangaben geprüft: 3. November 2026

Oberste Geschossdecke dämmen 2026

Mit 15–30 €/m² die günstigste Dachdämmung — kein Gerüst, einfache Verlegung, Amortisation oft in 2–4 Jahren. BAFA-förderfähig bei U-Wert ≤ 0,14 W/(m²K).

Warum ist die Geschossdecke die günstigste Option?

Kein Gerüst erforderlich: Da die Dämmung auf der Dachbodendecke verlegt wird — nicht am Dach selbst — ist kein teures Gerüst nötig. Das spart 2.000–4.000 € bei einem typischen EFH.
Einfache Verlegung: Dämmplatten oder Einblas-Zellulose lassen sich ohne aufwändige Dachdeckerarbeiten verlegen. Manche Heimwerker erledigen die Maßnahme sogar in Eigenleistung (nur Dämmstoffmaterial förderfähig).
Keine Statikprobleme: Im Gegensatz zur Aufsparrendämmung entsteht kein Mehrgewicht auf dem Dach. Bei Flachdächern und Umkehrdächern ist eine Lastberechnung nötig — bei der Geschossdecke entfällt das.
Kurze Amortisation: Bei typischen Heizkosteneinsparungen von 10 €/m²/Jahr und Kosten von 2.000 € (100 m²) nach Förderung amortisiert sich die Maßnahme in rund 2–3 Jahren.

Begehbar oder nicht begehbar?

AnforderungNicht begehbarBegehbar
NutzungNur gelegentliches ÜbersteigenLagerung, Durchgang
Druckfestigkeit≥ 30 kPa ausreichend≥ 100 kPa (EPS 100 oder MW-TG)
MaterialienEPS 30/40, Zellulose-EinblasungEPS 100, Mineralwolle-Trittplatten
Kosten/m²15–22 €22–30 €

Materialien für die Geschossdeckendämmung

  • EPS (Polystyrol): Günstig, wasserbeständig, einfache Verlegung als Platten. Nicht begehbare Varianten ab 15 €/m², begehbare ab 22 €/m².
  • Mineralwolle: Nicht brennbar, dampfdiffusionsoffen, guter Schallschutz. Trittfeste Platten für begehbare Decken. Kosten 18–28 €/m².
  • Zellulose-Einblasung: Besonders günstig und ökologisch. Wird eingeblasen — ideal für unregelmäßige Flächen. Nicht begehbar. Kosten 15–25 €/m² inkl. Einblasung.

Voraussetzungen

Dachboden darf nicht ausgebaut sein

Die Dämmung der obersten Geschossdecke ist nur sinnvoll und BAFA-förderfähig, wenn der Dachboden nicht als Wohnraum genutzt wird und unbeheizt ist. Ist der Dachboden ausgebaut, muss stattdessen das Schrägdach gedämmt werden (Zwischensparren- oder Aufsparrendämmung).

BAFA-Förderung Geschossdecke

Basiszuschuss: 15 % auf förderfähige Kosten bis 30.000 €. Bei typischen EFH-Kosten von 1.500–3.000 € ergibt sich ein Zuschuss von 225–450 €. Voraussetzung: U-Wert ≤ 0,14 W/(m²K).

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FAQ

Was kostet die Dämmung der obersten Geschossdecke 2026?
Die Dämmung der obersten Geschossdecke kostet 2026 nur 15–30 €/m² — die günstigste Dachdämmungsvariante. Bei einem EFH mit 100 m² Deckenfläche sind das 1.500–3.000 € Gesamtkosten inkl. MwSt. Der niedrige Preis erklärt sich durch den fehlenden Gerüstbedarf und die einfache Verlegung ohne aufwändige Dachdeckerarbeiten.
Wann ist die oberste Geschossdecke die richtige Wahl?
Die Geschossdeckendämmung ist sinnvoll, wenn der Dachboden nicht ausgebaut ist und nicht als Wohnraum genutzt wird. Ist der Dachboden kalt und unbeheizt, genügt die Dämmung der Decke — eine vollständige Dachdämmung ist nicht nötig. Bei geplantem Dachausbau ist hingegen eine Schrägdach- oder Aufsparrendämmung erforderlich.
Muss die Dämmung der Geschossdecke begehbar sein?
Nur wenn der Dachboden gelegentlich betreten wird (z. B. für Lagerung), sollten trittfeste EPS- oder Mineralwollplatten mit ausreichender Druckfestigkeit (≥ 100 kPa) gewählt werden. Bei reiner Abschlussdeckendämmung ohne Begehen genügen günstigere Dämmmaterialien mit geringerer Druckfestigkeit.
Ist die Geschossdeckendämmung BAFA-förderfähig?
Ja. Die Dämmung der obersten Geschossdecke ist über BAFA BEG EM förderfähig, sofern der U-Wert nach der Maßnahme ≤ 0,14 W/(m²K) beträgt. Bei Kosten von z. B. 2.000 € für 100 m² ergibt sich ein BAFA-Zuschuss von 300 € — also 15 % der förderfähigen Kosten.

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* Unverbindliche Schätzung. Keine Rechts- oder Finanzberatung. Stand: 3. November 2026.