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BEG-Förderangaben geprüft: 3. November 2026

Schrägdach Dämmung Kosten 2026

Zwischensparrendämmung (30–80 €/m²) oder Aufsparrendämmung (80–150 €/m²)? Entscheidungshilfe, BAFA-Anforderungen und typische Dämmstärken für den U-Wert ≤ 0,14.

Zwischen- vs. Aufsparrendämmung im Vergleich

KriteriumZwischensparrenAufsparren
Kosten/m²30–80 €80–150 €
RaumverlustJa (Untersparren nötig)Nein
WärmebrückenAn Sparren vorhandenKeine
DacheindeckungBleibt meist erhaltenNeueindeckung nötig
BAFA-fähigJa (U-Wert ≤ 0,14)Ja (U-Wert ≤ 0,14)
Wann sinnvollDach intakt, Budget begrenztDachsanierung ohnehin nötig

Wann welches Verfahren wählen?

Zwischensparrendämmung wählen, wenn…

  • • die Dacheindeckung noch intakt und nicht erneuerungsbedürftig ist
  • • das Budget begrenzt ist und der U-Wert trotzdem erreicht werden muss
  • • die Sparren tief genug sind (min. 20 cm für U-Wert ≤ 0,14 mit Untersparren)
  • • ein geringer Raumverlust im Dachgeschoss akzeptiert wird

Aufsparrendämmung wählen, wenn…

  • • die Dacheindeckung ohnehin saniert oder erneuert werden muss
  • • kein Raumverlust im Dachgeschoss toleriert werden kann
  • • die bestmögliche Dämmwirkung ohne Wärmebrücken gewünscht ist
  • • langfristig die niedrigsten Heizkosten angestrebt werden

BAFA-Anforderungen Schrägdach

U-Wert ≤ 0,14 W/(m²K) — Pflicht für alle Verfahren

Sowohl Zwischen- als auch Aufsparrendämmung müssen nach der Maßnahme einen U-Wert von ≤ 0,14 W/(m²K) nachweisen. Typische Dämmstärken: 22–28 cm Mineralwolle (WLG 035) oder 18–22 cm PUR/PIR.

Der Basiszuschuss beträgt 15 % auf förderfähige Kosten bis 30.000 € (1 Wohneinheit). Mit iSFP erhöht sich die Kostenbasis auf 60.000 €, der Bonus von 5 % gilt nur auf den Anteil über 30.000 €.

Untersparrendämmung als Ergänzung

Eine Untersparrendämmung allein reicht in der Regel nicht aus, um den U-Wert ≤ 0,14 zu erreichen — sie ist jedoch als Ergänzung zur Zwischensparrendämmung sinnvoll. Durch die Kombination werden Wärmebrücken an den Sparren reduziert und der Gesamtwiderstand der Dachkonstruktion erhöht.

Kosten der Untersparrendämmung: 15–30 €/m² zusätzlich — insgesamt günstiger als die Aufsparrendämmung, wenn die Eindeckung erhalten bleibt.

Kosten und BAFA-Förderung für Ihr Schrägdach berechnen:

Zum Kostenrechner →

FAQ

Was ist günstiger: Zwischen- oder Aufsparrendämmung?
Zwischensparrendämmung ist mit 30–80 €/m² deutlich günstiger als Aufsparrendämmung (80–150 €/m²). Der Preisunterschied erklärt sich durch den aufwändigeren Aufbau bei der Aufsparrendämmung und die meist gleichzeitig anfallende Neueindeckung. Bei einem EFH mit 150 m² Dachfläche beträgt die Differenz typisch 8.000–15.000 €.
Welches Verfahren ist besser: Zwischen- oder Aufsparren?
Die Aufsparrendämmung ist technisch überlegen: Sie eliminiert Wärmebrücken an den Sparren vollständig und erzeugt keinen Raumverlust im Dachgeschoss. Die Zwischensparrendämmung ist günstiger und ausreichend, wenn die Sparren tief genug sind und eine Untersparrendämmung ergänzt wird. Die Wahl hängt maßgeblich vom Budget und vom Zustand der Eindeckung ab.
Kann ich Zwischen- und Aufsparrendämmung kombinieren?
Ja — eine Kombination aus Zwischensparren- und Untersparrendämmung ist häufig der wirtschaftlichste Kompromiss: Die Zwischensparren füllt den vorhandenen Sparrenquerschnitt, die Untersparrendämmung reduziert Wärmebrücken und bringt den U-Wert auf ≤ 0,14 W/(m²K). Diese Kombination ist BAFA-förderfähig.
Welche Dämmstärke brauche ich für die BAFA-Förderung beim Schrägdach?
Für die BAFA-Förderung muss der U-Wert des Daches nach der Dämmung ≤ 0,14 W/(m²K) betragen. Je nach Dämmmaterial sind dafür typischerweise 20–28 cm Mineralwolle (WLG 035) oder 18–24 cm PUR/PIR nötig. Den Nachweis bestätigt der Energieeffizienz-Experte (TPN), gestützt auf Fachunternehmererklärung und Datenblatt.

Dämm- und Sanierungspreise variieren stark — mehrere Angebote sichern die beste Basis für den Antrag.

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* Unverbindliche Schätzung. Keine Rechts- oder Finanzberatung. Stand: 3. November 2026.